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80er Jahre Mode - Vivienne Westwood


World's End eröffnete als Präsentationsraum für Viviennes neue "Pirate"-Kollektion, ein Look, der von McLarens jüngster Band Adam and the Ants, später umbenannt in Bow Wow Wow, promoted wurde.

 
Turnürenkleid und Ballonkleid

Da erschien eine alte Bekannte wieder: die Turnüre. Das Turnürenkleid war aus Stoffen unterschiedlichen Gewebes gearbeitet, die von gleicher Farbe sein mußten. Die jetzt aufkommenden Plisseeröcke und die Röcke mit Gul - wie man die Turnüre auch nannte - verlangten nach dem enganliegenden Mieder und ebensolchen Ärmeln.

 
70er Jahre Kleidung

Die Damenmode partizipierte am zunehmenden bürgerlichen Wohlstand auf ihre Weise. Stoffe, Beiwerk und Schmuck konnten nicht kostbar genug sein. Nicht immer waren die einzelnen Moderichtungen schön oder gar praktisch.

 
Businesskleidung für Geschäftsmann

Die Herren schützten sich vor der Gleichförmigkeit durch ein sorgfältig ausgeklügeltes System, durch die Lehre des richtigen Angezogenseins. In der Blütezeit dieses Geheimkultes, also vor dem ersten Weltkrieg, genügte bereits eine geringe Abweichung von der Regel, um aus der guten Gesellschaft auszuscheiden.

 
Volantkleid

Mit der Krinoline kam auch das Volantkleid in Mode. Einmal waren Röcke üblich, die man in verschiedener Länge übereinander trug, jeder mit einem Volant versehen, ein andermal garnierte man nur das Oberkleid mit Volants aus Spitze, Mull oder Tarlatan.

 
Unterröcke, Roßhaar, Krinoline

Die Kleidung der Frau hatte kurz nach 1840 alle Übertreibungen aufgegeben. Der Körper wurde durch ein Korsett modelliert. Die Taille saß in der richtigen Höhe, das Mieder und die Ärmel lagen dicht, aber nicht eng an, der Rock fiel in ruhigen Falten, war mäßig weit und ließ die Füße zum bequemen Ausschreiten frei.

 
Spanische Mode

Auch die Kleidung der Frau wird in der Neuzeit nicht mehr vom Hofe inspiriert. Königin Marie Antoinette, deren Leben 1793 unter der Guillotine endete, war die letzte gekrönte Herrscherin der Mode.

 
Haarmode 2012

Die Haarmode 2012 schrieb eine nackenfreie Frisur vor, die anfangs mit Lockenbündeln über den Augen, später mit Mittelscheitel, hochgekämmtem Schopf und seitlichen Lockenwülsten oder herabfallenden Schläfenlocken getragen wurde.

 
Spitzenhöschen, Seidenrock

Der nach der Breite hin orientierte Schnitt der Frauenkleidung verlangte nach leichten Stoffen, um nicht den Eindruck der Schwerfälligkeit entstehen zu lassen.

 
Seidenschal, Halsausschnitt, Abendkleider

Der Halsausschnitt des Biedermeierkleides war, nicht nur am Abendkleid, sehr breit und wurde von einer kragenartigen, von Rüschen gezierten Einfassung - die französische Bezeichnung dafür war berthe - betont.

 
Wespentaille, Damenkleider

Die hochgegürteten Damenkleider erhielt um und nach 1820 einen veränderten Schnitt. Die Taille sank zur naturbedingten Höhe herab, und es war nur folgerichtig, daß die engen Röcke fülliger und allmählich länger wurden. Der absatzlose Schuh der Empire-Zeit wurde noch lange beibehalten, die Dame konnte in den weiteren Rocken wieder ausschreiten.

 
Westenschnitte

In Paris wechselten innerhalb acht Monaten der Westenschnitte fünfmal. Einmal trug man über einer schwarzen Samtweste ein Gilet, eine ärmellose, westenähnljche Jacke von weißem Pikee, ein anderes Mal eine kostbare Kaschmirweste.

 
Unauffällig angezogen sein

Die Mode des Herrn wurde seit den Tagen George Bryan Brummeis mehr und mehr von London bestimmt. Brummel war ein Freund Georgs IV. von England und wurde der "König aller Dandys".

 
Französische Mode, weisse Stoffschuhe

Die Mode der Empirezeit, der Epoche des französischen Kaiserreiches unter Napoleon I., hatte die Frau fast entkleidet. Während des Wiener Kongresses trug man statt Schleier wieder Gewänder.

 
Standestracht, Männeranzug

In der „Werthertracht" des ausgehenden 18. Jahrhunderts hatten manche deutsche Patrioten eine Art Nationalkostüm gesehen. Im Zeitalter der Freiheitskriege erhob man die Forderung nach einer "teutschen Tracht", die, nach Ständen geordnet, sich von der Kleidung der Nachbarvölker unterscheiden und deutscher Art Ausdruck geben sollte.

 
Festkleider und die weibliche Mode

Napoleon stürzte 1799 das Direktorium und machte sich zum Ersten Konsul, fünf Jahre später zum Kaiser. Die Weltmode hatte nach vorübergehender Abwesenheit bereits wieder 1796 ihren Thron in Paris aufgeschlagen. Unter dem Konsulat und besonders im napoleonischen Kaiserreich trieb man einen unerhörten Kleiderluxus.

 
Modisch und elegant gekleidet sein

In Berlin waren die Theaterkritiker noch 1794 entsetzt, als es eine Schauspielerin wagte, mit bloßen Armen aufzutreten; aber ein Jahr darauf hatte sich die "nackte" Kleidung in Preußen durchgesetzt. "Königin Luise liebte den Putz mehr als nötig war, sie konnte dem König nie modisch und elegant genug gekleidet sein.

 
Mode und Unterkleidung aus Paris

Die eleganten Damen wetteiferten miteinander um den Besitz hauchdünner Stoffe. Musselin, Linonbatist und Perkai waren begehrte Ware. Um das Kleid leicht zu halten, konnten nur Flachstickereien oder gewirkte Bordüren als Zierde Verwendung finden.

 
Kleiderschnitte

Wiederum von England aus nahm ein zukunftsbergender Kleiderschnitt seinen Ausgang. Der Rock wurde vorn unterhalb des Gürtels mit Haarkissen gepolstert, die eine kurze Taille gaben. Man tat es angeblich, um der Herzogin von York, die in der Londoner Gesellschaft sehr beliebt war und ihrer ersten Niederkunft entgegensah, gefällig zu sein.

 
Mode für Kind

Die Kinder zogen aus der neuen Modelinie die größten Vorteile. Bisher waren Jungen und Mädchen wie die Erwachsenen gekleidet worden. Steif wie Marionetten zeigen uns Bildnisse des 17. und 18. Jahrhunderts diese Kleinen. Sie tun uns in ihrer überladenen Pracht herzlich leid.

 
Englische Mode

Bereits um 1780, also vor Ausbruch der großen Revolution, war eine neue englische Mode in Kommen. Der Herrenanzug fand als "Werthertracht" in Deutschland Eingang. Der englische Landadel hatte diesen bequemen Anzug geschaffen, der es erlaubte, damit auch zu Pferde zu steigen. Ohne Zweifel haben ebenso die militärischen Uniformen wie die Trachten der nordamerikanischen Quaker und Puritaner dabei Pate gestanden, wie auf Raeburns Bildnis „Lieut.-Colonel Bryce McMurdo" deutlich wird.

 
Modeschau für schöne Schuhe

 
80er Mode

Abgesehen von der kultischen Kelly-Bag war Hermes stets für seine hochwertigen bedruckten Seidencarres berühmt, die heute heiß begehrt sind und getragen werden. Beispiele aus der 80er Mode sind ausdrucksvoll und farbenfroh, doch achten Sie wie bei allen Luxusartikeln aus dieser Zeit auf Imitationen. Sowohl Chanel- als auch Hermes-Tücher wurden tausendfach nachgemacht und an Straßenecken und auf Märkten zu Schnäppchenpreisen verkauft.

 
Accessoires richtig behandeln

Ein paar schöne -ruhig auch etwas teurere -Accessoires machen eine gute Garderobe erst komplett. Allerdings heißt das Zauberwort hier wie "Klasse statt Masse" beziehungsweise "weniger ist mehr". Sonst wirkt das Outfit schnell zu verspielt oder zu überladen. Selbst das kleinste Accessoire hat eine modische und stilistische Aussage.

 
Modemarken-Logos

Teure Logo-Taschen wie die von Gucci und Louis Vuitton kamen in den frühen Neunzigern kurzzeitig aus der Mode, feierten dann aber am Ende des Jahrhunderts ein glanzvolles Comeback. Hippe, junge Designer wie Marc Jacobs bei Vuitton und Tom Ford bei Gucci polierten diese Klassiker auf, und plötzlich waren sie wieder trendy.

 
Trends aus der Modewelt

Damenkleid.net präsentiert topaktuelle Trends aus dem Bereich Damenwäsche. Mit Standard-Größen sowie Übergrößen liefern wir seit Jahren an die zufriedenen Kunden.

Ein typisches Stück aus der Seditionaries-Punk-Ära ist die Bondage-Hose, eine normale Armeehose mit Fesselriemen zwischen den Knien und mehreren Reißverschlüssen an den Beinen und sogar im Schritt. Ein Lendenschurz aus Frottee - "bum flap" genannt - war am Gesäß befestigt. Die frühesten Bondage-Hosen waren aus schwarzem Baumwollsatin, die späteren bevorzugt aus Tartanstoff. Sie wurden häufig mit einem Hemd aus Fallschirmstoff getragen oder mit einer Jacke in ebenfalls paramilitärischem Look, aber mit Riemen, die von einem Ring in Brustmitte gehalten wurden, wodurch sie sowohl an Bondage-Kleidung als auch an eine Zwangsjacke erinnerte. In der Regel waren sie mit einem Slogan wie "Nur Anarchisten sind schön" geschmückt, und häufig trugen sie auch das eingekreiste "A", Symbol der Anarchisten. Zu Bondage-Hosen trug man aber auch Westwoods unförmige Spinnennetz-Pullover aus Mohair, die heute begehrte Stücke sind. Provokative T-Shirts waren weiterhin ein beliebtes Medium für anarchistische Mitteilungen, obwohl auch hauchzarte langärmlige Musselinhemden zu Leinwänden für die Kultgraffitis von Seditionaries wurden. Die Slogans wurden aus einer subversiven Zitatensammlung der Pop-Kultur zusammengetragen. Eines der typischsten und heute wertvollsten Slogan-Kleidungsstücke ist das berühmte Destroy-T-Shirt, das es in Musselin und in Baumwolle gab. Das Hemd stellt einen verkehrt herum gekreuzigten Christus dar, umgeben von Hakenkreuzen, dem Kopf der Königin von England und Versen aus dem Hit "Anarchy in the UK" der Sex Pistols. Frühe Stücke von McLaren und Westwood haben eine ergebene Kultgemeinde von Sammlern. Die gesuchtesten Stücke sind die frühen Hemden, die Westwood selbst am Küchentisch nach den Wünschen ihrer Kunden bearbeitet hat. Das "Venus"-Hemd mit seinen Metallbeschlägen, hineingeschnittenen Löchern, Ketten, Fahrradreifenschultern und Büscheln echten Pferdehaars ist ein solches Kultstück. Ein anderes ist das berühmt-berüchtigte »Perv«-Hemd, auf dem das Wort mit echten Hühnerknochen geschrieben steht, die Westwood in einem italienischen Lokal des Viertels gesammelt hatte, bevor sie durchbohrt und appliziert wurden. Rock-Star Alice Cooper, bekannt dafür, dass er bei seinen Auftritten lebendigen Hühnern den Kopf abbiss, soll 1970 eines dieser Hemden gekauft haben.

 


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